NDerinnen und NDer sind dabei – beim Netzwerk für eine zukunftsfähige katholische Kirche (PDF-Download). Reinhard Kardinal Marx will nun neuen Wege gehen. Dazu schreibt das Netzwerk: „Wir erwarten jetzt konkrete Schritte und neue Standards für das Erzbistum München und Freising.“ NDerin Katrin Richthofer hat dazu diesen Umfragelink [externe Website] erstellt.  

Dass ein deutscher Kardinal und ehemaliger Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz dem Papst seinen Rücktritt anbietet, macht nochmals das Ausmaß der Krise deutlich, in der sich unsere katholische Kirche in Deutschland befindet...

Bundesbruder Franz-Josef Ortkemper ist im Alter von 82 Jahren verstorben. Vielen Bundesgeschwistern sind seine Predigten und Gottesdienste in lebhafter Erinnerung.

Lesen Sie hier eine Würdigung von Willi Stroband.

Den Kontakt zwischen jugendlichen Berufseinsteigern und berufstätigen Erwachsenen will eine Initiative von Regina und Tilmann Laufkötter herstellen. Das Ziel: Jugendliche sollen einen Einblick in die Vielfalt der Berufswelt gewinnen und Orientierung für ihren eigenen Berufsweg erhalten.

Eine bewegte Wahl, ein Aufruf zur weltoffenen Ökumene, Betroffene von sexueller Gewalt sprechen vor dem Plenum: Die Vollversammlung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) ist zu Ende.

 

Die in der Osternacht geweihte ND-Osterkerze geht ab sofort auf Reisen. Für Veranstaltungen kann sie bei der Geschäftsstelle bestellt werden (info(at)nd-netz.de) und wird per Post versendet. Pfarrer Bernd Weckwerth erklärt die Besonderheit der Gestaltung: "Über dem ND-Logo sind die Elemente 'CHRIST', 'SEIN', 'HEUTE' in Form eines Kreuzes gestaltet.

Das christliche Netzwerk ND unterstützt Forderungen nach Erneuerung der Kirche auf verschiedenen Ebenen. Dazu hat der ND-Rat in seiner virtuellen Sitzung am vergangenen Wochenende mit großer Mehrheit zwei Beschlüsse verabschiedet. Zusammengefasst lauten die Kernaussagen: Der ND sieht eine Notwendigkeit für systemische Reformen auf verschiedenen Ebenen. Und er unterstützt die Anliegen der „Thesen Maria 2.0“. Bei den Thesen geht es um:

Die NDerin Beate Gilles wird ab Juli die neue Generalsekretärin der deutschen Bischofskonferenz.

Die aktuelle Ausgabe des Hirschbergs behandelt im Dossierteil ausführlich das Thema “sexualisierte Gewalt in der Kirche”.

Unter anderem mit einem Beitrag von Klaus Mertes, Interviews mit Bischof Kohlgraf und Kardinal Marx, einer umfangreichen Chronik zum Thema sowie...

Am 4. und 5. Februar 2021 fand die Online-Konferenz als Zwischenschritt des Synodalen Weges statt. An ihr nahmen die Mitglieder der Synodalversammlung, Beraterinnen und Berater der vier Synodalforen sowie Beobachterinnen und Beobachter aus dem benachbarten Ausland und der Ökumene teil.

 

Ab sofort bietet das Geistliche Team im Rahmen des Digitalen Kongresses 2021 einen wöchentlichen Impuls mit anschließendem Austausch an. Montags wird auf der Plattform Padlet ein geistlicher Impuls eingestellt, auf den Sie während der Woche reagieren und Ihre Gedanken dazu ausdrücken können. Am Samstagabend um 19 Uhr findet auf Zoom ein Austausch-Treffen statt. So können Sie teilnehmen (PDF-Dokument)

Bei ihrer konstituierenden Leitungssitzung hat sich die neu gewählte Bundesleitung intensiv mit den aktuellen Diskussionen um die Aufarbeitung der Missbrauchsskandale der katholischen Kirche auseinandergesetzt. Wir sind sehr besorgt hinsichtlich mancher Entwicklungen. Gleichzeitig stellen wir uns voll und ganz auf die Seite der Leitung im Bistum Aachen. Nach unserer Einschätzung hat sie einen sehr mutigen Paradigmenwechsel innerhalb der katholischen Kirche vollzogen. Die Art und Weise ist richtig und konsequent. Vor diesem Hintergrund veröffentlichen wir folgende Erklärung, die wir am 21.11.2020 beschlossen haben. Diese Erklärung werden wir an Presse weitergeben.

Wir laden alle ein, diese Erklärung weiterzugeben.

Das ZdK hat am 20. November mit der Stimme des ND-Vertreters den nachfolgend wiedergegebenen Beschluss zum Umgang mit sexualisierter Gewalt in der katholischen Kirche gefasst.

Das Vorgehen des Erzbistums Köln gegen die KHG Köln wegen eines Positionspapiers hat bei NDerinnen und NDern für Empörung gesorgt. Aus einer Diskussion von jungen NDerinnen und NDern ist eine gemeinsame Stellungnahme entstanden. Den Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern ist wichtig, einerseits die wichtigen inhaltliche Punkte des KHG-Positionspapiers zu bekräftigen und andererseits das repressive Vorgehen des Kölner Erzbistums zu kritisieren. Bisher haben sich mehr als 75 JuwachseNDe (junge Erwachsende) und Jugendliche des ND hinter die Stellungnahme gestellt. Auch der AK JugeND hat sich der Stellungnahme angeschlossen.

Auf dem Herbstrat des ND fanden die Wahlen zur neuen ND-Leitung statt. Mit 37 von 40 abgegebenen Stimmen wurde der Bundestagsabgeordnete Dr. Hermann-Josef Tebroke am Vormittag des 19. September 2020 in Münster zum neuen Leiter des ND gewählt. Dr. Jürgen Holtkamp, Martin Tölle und André Remmert-Klinken wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Am ersten Septemberwochenende traf sich zum ersten Mal die Programmkommission für den Kongress 2022 in Augsburg.

Unerwartet erreichte uns am Wochenende die Nachricht, dass unser Bundesbruder Prof. Dr. Eberhard Schockenhoff an den Folgen eines Unfalls verstarb. Als Wissenschaftler und Hochschullehrer war Schockenhoff ein geschätzter Ansprechpartner in Kirche und Welt. Mit seinen Beiträgen setzte er Maßstäbe für eine zeitgemäße Moraltheologie.

Lesen Sie hier eine Würdigung der ND-Leitung.

Am Donnerstag, den 16. Juli verstarb Bundesbruder P. Johannes Siebner SJ nach kurzer schwerer Krankheit.

Lesen Sie hier das Kondolenzsschreiben der ND-Leiterin Dr. Claudia Lücking-Michel.

Wenn die vergangenen Wochen in der gesamten Gesellschaft eines gezeigt haben, dann, das mehr möglich ist, als man denkt. In unserem Fall bedeutete das erst einmal, einen komplett vorbereiteten 40. Jubiläums-Burgtag innerhalb von zwei Wochen mit neuem Thema, eigenem Hygieniekonzept und weniger Teilnehmern neu zu planen.

Das Jubiläum mit dem Thema "Magische Momente" wurde kurzerhand ins kommende Jahr verschoben und "Verrückte Zeiten" als Motto des Burgtags 39 3/4 auserkoren...

Der Erfahrungsaustausch über Maria 2.0 und den ND auf dem Kongress in Mainz, der Corona bedingt ausfallen musste, wird jetzt im Netz nachgeholt. Herzliche Einladung zum ersten Frauen-Konklave im ND!

Am Pfingstsamstag bietet das Vorbereitungsteam des Pfingsttreffens Venusberg einen abendlichen Online-Gottesdienst an. Die Pfingstvigil wird live aus Dülmen übertragen.

Am 03. Februar 2020 verstarb Bundesbruder P. Andreas Müller OFM in Fulda. In den folgenden Wochen erreichten uns einige Zuschriften der ND-Bundesgeschwister.

Lesen Sie hier einen Nachruf von Bundesbruder Prof. Dr. Leonhard Lahrmann.

In einem Umlaufbeschluss haben die Mitglieder des ND-Rates entschieden, dass der in diesem Jahr ausgefallene Kongress in Mainz im kommenden Jahr nachgeholt werden soll.

Aufgrund der Corona-Pandemie fand am Ostermontag erstmalig ein öffentlicher Online-Gottesdienst statt. Gesendet wurde aus Telgte. Über 260 Bildschirme waren zugeschaltet.

Lesen Sie hier einen Bericht über die Frühjahrstagung des AK Christliches Leben 2020.

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen bezüglich der Ausbreitung des Covid-19-Virus muss der ND-Kongress 2020 in Mainz abgesagt werden. Lesen Sie hier den Brief an die angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Im Rahmen der Frühjahrs-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz wurde Dr. Georg Bätzing zum neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz gewählt. Aus diesem Anlass schrieb ND-Leiterin Dr. Claudia Lücking-Michel dem neuen Vorsitzenden einen offenen Brief und übermittelte die Glückwünsche des Verbandes.

Am 26. Februar 2020 wurde der Paragraph 217 des Strafgesetzbuches vom Bundesverfassungsgericht für nichtig erklärt.

Lesen Sie hier eine Stellungnahme der ND-Leiterin Dr. Claudia Lücking-Michel zum Sterbehilfe-Urteil.

Am 12. Februar 2020 veröffentlichte der Vatikan das mit Spannung erwartete nachsynodale Schreiben des Papstes.

Lesen Sie hier eine Stellungnahme der ND-Leiterin Dr. Claudia Lücking-Michel.

Am 02. Februar 1945 wurde Alfred Delp wegen Hoch- und Landesverrats verurteilt und kurz darauf in der Hinrichtungsstätte Berlin Plötzensee durch die Nationalsozialisten ermordet.

Lesen Sie hier die Stellungnahme der ND-Leiterin Claudia Lücking-Michel.

Aufruf des ND zu den Europawahlen im Mai 2019

Als Christinnen und Christen im ND wirken wir seit 100 Jahren an einer gesellschaftlichen Erneuerung und einer friedlichen Zukunft in Solidarität und Gerechtigkeit mit.

Leiterin Claudia Lücking-Michel hat dem Bistum Mainz im Namen des ND ihr Mitgefühl und ihre Achtung vor dem verstorbenen Theologen, Bischof und Vorsitzenden der Bischofskonferenz mitgeteilt. Sie ist, mit vielen Bundesgeschwistern, Kardinal Karl Lehmann dankbar für seine Zuversicht, die über bleierne Jahre in der Kirche hinweggeholfen habe.

Die Leitung des ND unterstützt die Initiative PRO POPE FRANCIS. Das ergab am 31.10.2017 ein einstimmiger Beschluss der acht Leitungsmitglieder des Bundes. ND-Leiterin Dr. Claudia Lücking-Michel unterzeichnete im Namen des ND den Offenen Brief an Papst Franziskus, den die Theologen Paul M. Zulehner und Thomáš Halík verfasst und veröffentlicht haben.

Erinnerungen werden im Gedächtnis abgelegt und bei Bedarf abgerufen. So dachte man lange. Die Philosophie und die moderne Hirnforschung wissen es besser. Der Philosoph Martin Gessmann, zusammen mit der Hirnphysiologin Hanna Monyer Coautor des Buches „Das geniale Gedächtnis“ informierte die fast 40 Teilnehmer/innen im Kloster Salmünster, dass das Gedächtnis nicht nur der Vergegenwärtigung der Vergangenheit dient. Vielmehr orientiert es uns in der Gegenwart und weist den Weg in die Zukunft. In jedem Moment wird es mit neuen Eindrücken, Wahrnehmungen und Erfahrungen konfrontiert und gestaltet sich entsprechend um. Die Wissenschaft spricht von Neuroplastizität.

Der ND-Frühjahrsrat hat im April eine Stellungnahme zur AfD verabschiedet. Als Teil des Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) sieht sich der ND mit Blick auf den verabschiedeten Berliner Aufruf zum Wahljahr 2017 in seiner gefassten Resolution bestätigt. Unter dem Titel „Farbe bekennen für die Demokratie!“ ruft das ZdK Bürgerinnen und Bürger in Deutschland dazu auf, zur Wahl zu gehen und sich dabei für demokratische Programme und gegen die populistische Zerstörung der Demokratie zu entscheiden.

Der ND-Rat, unser höchstes beschlussfassendes Gremium, hat jüngst in Würzburg im Rahmen unseres ND-Kongresses eine Erklärung zur Solidarität mit pax christi verabschiedet. Hintergrund sind aktuelle Kürzungen, welche die Arbeit von pax christi in erheblicher Weise erschweren. Der ND fühlt sich der wichtigen Arbeit von pax christi verbunden und bittet den Verband der Diözesen Deutschlands um Revision der Kürzungsentscheidung.

Mit den Grundsätzen und dem Leben des katholischen Verbandes ND ist die Wahl der AfD, erst recht die Mitgliedschaft in der Partei nicht vereinbar. Das erklärte der ND-Rat am 21. April bei seiner Sitzung in Würzburg. Das Programm der Rechtspopulisten steht gegen das christliche Menschenbild, die einigende Grundlage des pluralen Diskurses im ND. Programm und Aussagen von AfD-Funktionären argumentieren mit konstruierten, oft nationalistisch und ethnisch begründeten Gegensätzen und Ausgrenzungen. Der ND aber steht ein für die Gottebenbildlichkeit und Gleichheit aller Menschen, das Recht auf Asyl für Verfolgte und Kriegsflüchtlinge sowie für ein offenes Europa in der Einen Welt ein.


„Das ist eine klare Aussage nicht nur für ND-Mitglieder, sondern für alle Christinnen und Christen vor den Landtags- und Bundestagswahlen“, begrüßt Dr. Claudia Lücking-Michel MdB, Leiterin des ND, die Positionierung ihres Verbandes. „Die AfD ist völkisch-nationalistisch und ausländerfeindlich. Hass und Intoleranz sind aber keine Mittel in der politischen Auseinandersetzung. Wir im ND sind überzeugt, dass eine auf Tole-ranz und Integration gründende Gesellschaft allen mehr nützt als Ausgrenzung und Abschottung. Vom Evangelium her ist es keine Frage: Der Ausgleich mit anderen, innerhalb der nationalen Grenzen und über sie hinaus, Schutz für Verfolgte und Flüchtlinge, Zusammenleben und Dialog mit Andersgläubigen stehen nicht zur Disposition. Da sind Christinnen und Christen einig mit allen Bürgerinnen und Bürgern, die für Recht und Demokratie eintreten. Auf dieser Grundlage ergibt sich die Freiheit für Meinungsvielfalt, Debat-ten, Parteienwettstreit und Mehrheitsentscheidungen zur Gestaltung der Gesellschaft.“


Der ND warnt in seiner Erklärung: „Wir erachten das Zusammenwirken von Christinnen und Christen mit dieser Partei und ihr nahestehenden rechtsnationalen Medien für falsch und gefährlich.“ Aussagen der Partei z.B. zu Familie, Abtreibung und Genderpolitik kommen Vorstellungen von vielen kirchlich denkenden Menschen zwar nahe, sie werden von der AfD aber ethnisch instrumentalisiert und gegen Menschen ande-rer Herkunft in Stellung gebracht. Die Behauptung der AfD, die „abendländische christliche Kultur“ verteidigen zu wollen, weist der ND als „Vereinnahmung“ zurück. Der Verband sieht sich in seiner Position im Einklang mit richtungsweisenden Aussagen sowohl der katholischen als auch der evangelischen Kirche.

Der ND freut sich sehr über die Wiederwahl seiner Leiterin Dr. Claudia Lücking-Michel als Einzelpersönlichkeit ins Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK). Die Vizepräsidentin der Laienvertretung in der katholischen Kirche erzielte, wie es heißt, „ein Spitzenergebnis“. Herzlichen Glückwunsch! Und eine erfolgreiche  Arbeit für uns alle!

Liebe Bundesgeschwister,

der im April 2014 begonnene Namens- und Logo-Findungsprozess ist seit dem letzten Wochenende abgeschlossen: Unser Bund heißt ND, sein Zeichen ist das Christusmonogramm ChiRho und als Claim kann der Zusatz CHRISTSEIN.HEUTE verwendet werden.

Die Leitung des ND dankt den Bundesgeschwistern für ihre Teilnahme an diesem Prozess, für Hintergrundüberlegungen und Vorschläge, für Kompromissbereitschaft und die Übernahme des gemeinsam gefundenen Namens. Und ganz besonders für die Moderation durch Uta Stolz und Hans-Heiner Boelte.

Fast 60 NDerinnen und NDer fanden sich im ehemaligen Franziskanerkloster Salmünster zusammen, um die Heilkraft des Glaubens zu erkunden, darunter eine ganze Reihe, die erstmals am Arbeitskreis Naturwissenschaft und Glaube teilnahmen. Nach einer Einführung durch Gerd Weckwerth befasste sich der erste Vortrag am Samstag mit religiösem Glauben als positiv wirkendem Faktor in der Evolution des Menschen. Dr. Benjamin Lange als Vertreter von Prof. Dr. Harald Euler präsentierte überzeugend und rhetorisch pointiert die Ergebnisse einschlägiger Forschungen der Evolutionspsychologie. Diese weisen in der Mehrzahl nach, dass religiöser Glaube im Sinne von Vertrauen, Zuversicht und Zukunftshoffnung heilend oder zumindest leidmindernd wirkt und sich so in der Evolution durchgesetzt hat.

In zwei Tagen beginnt unter dem Motto „Seht, da ist der Mensch“ der 100. Deutsche Katholikentag, der vom Mittwoch, den 28. Mai 2016, bis Sonntag, den 29. Mai 2016, in Leipzig stattfinden wird. Ein umfangreiches und vielseitiges Programm mit über 1.000 Veranstaltungen ist zusammengestellt worden: Leben mit und ohne Gott, Familie und Generationen, Globale Verantwortung, Jugend, Kirche vor Ort – Kirche bei den Menschen und interreligiöser Dialog sind nur einige der Oberthemen, zu denen differenzierte Foren, Vorträge, Ausstellungen, Podiumsdiskussionen, Konzerte, Gottesdienste etc. an interessanten Veranstaltungsorten in der Innenstadt erlebbar sind.

Heute am Freitag, den 13. Mai 2016, gehen Paderborner ND-Bundesgeschwister nicht nur demonstrieren, sondern verantworten ab 18:30 Uhr eine Kundgebung. „Der Punkt ist erreicht, wo wir Christen auf die Straße gehen und Flagge zeigen müssen. Aus unserer historischen Erfahrung wissen wir genau, was passiert, wenn religiöse Minderheiten sehr böswillig als Staatsfeinde diskriminiert werden“, erklärt der Paderborner Regionalleiter Uwe Sandfort.

Amoris Laetitita, das Abschlussdokument der Familiensynode von Papst Franziskus, nimmt die Komplexität familiärer Lebenssituationen und –verhältnisse in den Blick. Der ND-Frühjahrsrat hatte sich genau vor einer Woche in einem Beschluss zum Thema geäußert, worauf unsere Leiterin Dr. Claudia Lücking-Michel in ihrer heutigen Stellungnahme des ND aufbaut.

Am vergangenen Wochenende (25.-27. September 2015) tagte im Liudgerhaus der Diözese Münster in der Münsteraner Innenstadt der KMF-Herbstrat mit knapp vierzig Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

Petra und Aloys Buch, Foto: © KNA-Bild

Petra und Aloys Buch, ND-KMF-Mitglieder aus Korschenbroich am Niederrhein, fahren nach Rom. Sie sind zu „Auditores“ der Bischofssynode vom 4. bis 25. Oktober bestellt worden und werden Bischöfe, Kardinäle und Papst in den Fragen nach Ehe, Familie und Sexualität beraten – mit ihren Erfahrungen „aus dem richtigen Leben“.

Im Tagungsband der KMF mit dem Titel "Sterben dürfen? Sterben helfen?" widmet sich Frau Dr. Claudia Lücking-Michel zusammen mit vielen weiteren Autoren dem Thema "Sterbehilfe"

Anfang September wird das Buch erscheinen, kann jedoch jetzt schon vorbestellt werden!

 

 

Mit der Erklärung „Flüchtlinge in unserem Land – Herausforderung und Auftrag für uns“ hat sich die KMF im April dieses Jahres beim Frühjahrsrat zur dramatischen Situation vieler Millionen Flüchtlinge auf unserer Welt geäußert. Die KMF möchte sich im Sinne der Option für die Armen für Menschen in Not und für Menschen am Rand der Gesellschaft einsetzen. Dieses Engagement darf nicht theoretisch bleiben, sondern muss konkret erfahrbar werden.

Der Abschlussgottesdienst des KMF-Kongresses in Paderborn, der unter dem Thema „Bleibt verbunden“ stand, weitete den Handlungsrahmen unseres Verbandes über sich selbst hinaus aus. Um Solidarität mit den Flüchtlingen und Asylsuchenden in Deutschland konkret zu auszudrücken, wurde die Kollekte dieses Gottesdienstes für zwei Flüchtlingsprojekte bestimmt, die von KMF-Mitgliedern begleitet werden. Insgesamt konnten 1400€ auf die Projekte  „Arbeitskreis Asyl-Flüchtlinge“ (Priska Wunden, Leutkirch im Allgäu) sowie „Flüchtlingshilfe“ (Gunda Mayer, Höxter) aufgeteilt werden. Die KMF wünscht viel Erfolg für deren wichtige Arbeit vor Ort und bedankt sich an dieser Stelle herzlich für die Unterstützung.  

 

Weitere Spenden richten Sie bitte an:

Verwendungszweck: Arbeitskreis Asyl - Flüchtlinge

Kontoinhaber: Ev. Kirchengemeinde Leutkirch im Allgäu

DE65 6509 1040 0022 3050 33

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Verwendungszweck: Flüchtlingshilfe

Kontoinhaber: Kath. Kirchengemeinde St. Nikolai (Höxter)

DE24 4725 1550 0003 0462 40

 

Köln, 18.5.2015 – Die Gemeinschaft Katholischer Männer und Frauen (KMF) und der Katholische Deutsche Frauenbund e.V. (KDFB) führten am vergangenen Wochenende die Tagung „Sterben dürfen? Sterben helfen?“ durch. Über 150 Interessierte erörterten Aspekte und Fragen zu einer menschenwürdigen Begleitung und zu Hilfen in der letzten Lebensphase. Nach Einschätzung von Dr. Claudia Lücking-Michel, KMF-Bundesvorsitzende, und KDFB-Präsidentin Dr. Maria Flachsbarth muss die im Parlament bereits intensiv geführte Debatte über Sterbehilfe und Sterbebegleitung auch gesellschaftlich breit verankert werden. „Auseinander setzungen mit theologischen, ethischen, medizinischen und rechtlichen Fragen über Leben und Tod gehören in den privaten, öffentlichen und politischen Raum. Denn nichts ist so persönlich, radikal und wichtig wie die Frage nach dem eigenen Sterben“, so Lücking-Michel, die zusammen mit ihren MdB-Kollegen Brand und Frieser derzeit an einem Gesetzesentwurf arbeitet, der ein umfassendes Sterbehilfeverbot fordert. Der Umgang mit Krankheit, Sterben und dem Alter sei ein „Lackmus-Test“ für die Menschenfreundlichkeit unserer Gesellschaft, so die beiden Vorsitzenden.
 
Gleichzeitig halten Flachsbarth und Lücking-Michel eine verstärkte Aufklärung über bereits vorhandene rechtliche Möglichkeiten zur Begleitung Schwerstkranker und Sterbender wie Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht oder passive Sterbehilfe für unbedingt notwendig. Häufig prägen die Angst vor „Apparatemedizin“, Fremdbestimmtheit und Sprachlosigkeit den Umgang mit dem Lebensende.
 
Dr. Maria Flachsbarth stellt fest: „Jedeund Jeder sollte sich früh und in aller Offenheit mit der selbstbestimmten Gestaltung seiner letzten Lebensphase befassen und darüber auch mit Angehörigen, Ärzten oder Pflegepersonal sprechen.“ Mit Blick auf anstehende Debatten und Anhörungen im Deutschen Bundestag zur Palliativ- und Hospizversorgung sowie zur Sterbebegleitung konnten sich viele der 150 Teilnehmenden beider Verbände ein gesetzliches Verbot organisierter Sterbehilfe vorstellen. Gleich wohl betonten alle Beteiligten die Dringlichkeit einer besseren Suizidprävention sowie eines zügigen und umfassenden Ausbaus palliativer Maßnahmen, damit der Schutz und eine würdevolle Begleitung am Lebensende gewährleistet werden kann.
 
Ute Hücker
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
 
 
Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) ist ein unabhängiger Frauenverband mit bundes weit 200.000 Mitgliedern. Seit der Gründung 1903 setzt er sich für eine gleichberechtigte Teilhabe
von Frauen in Politik, Gesellschaft und Kirche ein.
Die Gemeinschaft Katholischer Männer und Frauen (KMF) ist ein Akademikerverband mit bundesweit 5.000 Mitgliedern. Er wurde 1919 von den Jesuiten als Schülerorganisation gegründet.

 

Der KMF-Frühjahrsrat hat am 10. April 2015 eine Erklärung mit dem Titel „Flüchtlinge in unserem Land – Herausforderung und Auftrag an uns“ verabschiedet und sich damit in der aktuellen gesellschaftspolitischen Debatte eingebracht.

 

Wie immer tagt auch in diesem Jahr beim KMF-Kongress der gewählte Rat der Gemeinschaft in der Funktion ihres obersten Gremiums und Parlaments - am 10. April 2015 - wenn die anderen Kongress-Besucher auf Exkursionen sind.

Der AK Bibel verstehen lädt vom 27. Feburar - 01. März nach Gelsenkirchen ein. Nähere Informationen hier und Anmeldung hier.

Der AK Naturwissenschaft und Glaube lädt vom 20.-22. Februar nach Bad Soden ein. Nähere Informationen hier und Anmeldung hier.

Liebe Bundesgeschwister, um die telefonische Erreichbarkeit der Geschäftsstelle dauerhaft zu sichern, haben wir eine neue zentrale Rufnummer: 0221 - 94201855 Vielen Dank für Euer Verständnis! Euer Team in der Geschäftsstelle...

Überall gibt es Adventskalender. Warum dann nicht auch einen Adventskalender für den Kongress machen, dachte sich die Programmkommission und enthüllt seit dem Ersten Advent Programmpunkte: Es geht um dreieckige Burgen, der...

Das Treffen unter dem Titel „Jesus und Maria neu kennenlernen – aus bibelkritischer Sicht und in literarischen Texten“ fand am 8/9. November 2014 in der Kath. Akademie in Aachen statt. Wenngleich das Thema zunächst keine große...

Chancen im 21. Jahrhundert oder einfach Funktion Salz: Liebe Bundesgeschwister, eine Vorbemerkung: Dies ist kein Grundsatzreferat, keine Regierungserklärung, keine Programmvorlage für den ND-KMF. Es ist ein Impuls, ein ...

Liebe Bundesgeschwister,
eine Vorbemerkung:Dies ist kein Grundsatzreferat, keine Regierungserklärung, keine Programmvorlage für den ND-KMF. Es ist ein Impuls, ein Anstoß, eine Anregung. Er kommt zwar von Eurer Leiterin, aber noch mit einer Sichtweise von außen: Ich bin neu in der KMF und noch dabei, ...

Impulse für eine Erneuerung aus der Stille. Ein Bericht.   Bericht von der Tagung des Arbeitskreises „Erneuerung der Kirche“ Kloster Huysburg bei Halberstadt 10.-12. Oktober 2014   Hat Zeit etwas mit Geist zu tun? Was ...

Die Region Münster lädt am Montag, den 24. November 2014, 19.30h in Dülmen ins Kolpinghaus zu einer Podiumsdiskussion zum Thema: "Für und Wider der Sterbehilfe" herzlich ein. Im Herbst 2014 wird der Bundestag mehrere Entwürfe ...

Mit großer Mehrheit wurde Bundesbruder Becker am 11. Oktober von der Bundesdelegiertenversammlung in Dresden zum neuen Präsidenten des Familienbundes der Katholiken (FDK) gewählt. Er tritt damit die Nachfolge von Elisabeth ...

Die Gemeinschaft Katholischer Männer und Frauen wünscht allen einen guten und erholsamen Sommer. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern unserer diesjährigen ND-Ferien in den Bergen und auf hoher See und ...

Aus allen Bereichen der KMF kamen am letzten Septemberwochenende in Schmerlenbach bei Aschaffenburg 38 Delegierte zum "Parlament" der KMF, dem KMF-Rat zusammen, diskutierten und beschlossen ...

Eine Delegation von Alt-NDern, jetzt Mitglieder der KMF, aus der Region Sachsen überrechte ein während der Nazizeit und des DDR-Regimes unter einem Kohlenhaufen verstecktes ND-Banner auf dem ...

Von 11. bis 13. Oktober tragen sich erstmals 15 KMF-Jugendliche im Alter von 15 bis 17 Jahren zu einem Schulungswochenende auf der Marienburg in Niederalfingen

Das ungeliebte Gebot – oder: Von der FriedensFeindesLiebe Der Kriegssommer 2014 hat daran erinnert: Religion empfiehlt sich noch immer als wirksames Aufputschmittel für Nationalismus, Fanatismus und Fundamentalismus. Religion...

Pressemeldung, Schmerlenbach 29. September 2014 „Bündnis für eine Synode“ Eine Synode der deutschen Bistümer soll dem Dialogprozess in der Kirche folgen. Das fordert der Bund Neudeutschland – Gemeinschaft Katholischer Männer ...

Von 2004 bis 2013 explodierte der Gesamtabsatz des „Fairen Handels“ von 99 auf 784 Mio. €. Allein In den vier letzten Jahren verdoppelte sich der Absatz fair gehandelten Waren. Als Florian Meisser, Referent für Bildung und ...

Die KMF bietet in Zusammenarbeit mit der KSJ Rottenburg-Stuttgart auch Veranstaltungen für Jugendliche aus der KMF an. Dabei kann in drei Wochenenden die JuLeiCa erworben werden – eine wichtige Grundlage für Jugendarbeit und ...

Liebe Bundesgeschwister, in dem Jahr seit dem KMF-Rat im Herbst 2013 hat sich einiges getan. Wir konzentrieren uns in diesem Bericht auf die Veränderungen, übersehen dabei aber nicht, dass das, was ND/KMF ausmacht – Begegnungen,...

Die Anmeldungen für die Herbsttagungen und Werkwochen der KMF laufen auf Hochtouren. Ab November 2014 besteht für KMF-Mitglieder die Möglichkeit, bereits im Vorfeld einer Veranstaltung zu gucken, wer sich auch schon angemeldet ...

Tagung im Maternushaus, Köln, 15.-17. Mai 2015. In Blick auf die Entscheidung des Gesetzgebers im Herbst 2015, vor allem auch zur Orientierung der Gewissensentscheidungen der einzelnen, werden in christlicher Perspektive die ...